| Auftriebsbeiwert |
Um die Vergleichbarkeit von verschiedenen Flügeln zu vereinfachen,
bildet man allgemein dimensionslose Kraftbeiwerte durch Normierung der
hervorgerufenen Kraft (bzw. des Moments) mit der Flügelfläche
und dem Staudruck der Anströmung. Kurz: ca = A/(q*F) mit q = rho/2*v^2. |
| dead-band |
Aufgrund von laminaren Ablöseblasen wird bei kleinen Reynolds-Zahlen oft der Auftriebsanstieg dramatisch reduziert. Bei symmetrischen Profilen liegt die "Totzone" um den Nullauftriebswinkel herum. Beispiel NACA 0009 |
| Gelege |
Im Gegensatz zu Gewebe sind die Fasern nicht verwoben, sondern liegen glatt. Die Steifigkeit und Druckfestigkeit steigen signifikant an. Jedoch ist Überlegung beim Aufbau von Laminaten gefordert, da die Einzelschicht sehr anisotrop ist.
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| induzierter Widerstand | Bei endlich langen Tragflügeln unvermeidlicher Widerstand,
der mit der direkt Auftriebserzeugung verknüpft ist. Der Flügel
fliegt in seinem eigenen Abwind, den er sich aufgrund des Wirbelsystems
induziert. Vereinfacht kann man sich einen am Flügel gebundenen Wirbel
und zwei Randwirbel vorstellen (Hufeisenmodell). Dadurch wird die resultierende Luftkraft des Flügels nach hinten gedreht. Die entstehende horizontale Komponente ist der i.W. |
| laminare Ablöseblase | Man erinnere sich an Bernoulli: Er sagt, dass der statische
Druck fällt, wenn die Geschwindigkeit zunimmt. Und umgekehrt muss die
Energieerhaltung natürlich auch gelten. Was nun aber wenn eine Grenzschicht
einem Druckanstieg unterliegt? In der GS ist die Geschwindigkeit an der
Wand ja schon Null und soll weiter abnehmen? Dass nicht gleich ein Disaster passiert liegt an der Reibung. Aber wenn der Druckgradient zu groß ist, bleibt der GS nichts anderes übrig, als abzulösen. Reibungsarme laminare GSen sind da ungünstigerweise empfindlicher. Die abgelöste Scherschicht ist ziemlich instabil und schlägt mehr oder weniger schnell in turbulente GS um. Legt sich die nun turbulente Strömung wieder auf der Körperoberfläche an, dann gibt es dazwischen ein "Totwassergebiet" - die sogenannte Ablöseblase mit all Ihren Auswirkungen. Streng genommen spricht man in diesem Fall von transitionellen ABen. Es geht auch ohne Umschlag, dann ist es eine laminare AB. |
| laminare Grenzschicht | Eine Form des Grenzschichtzustandes ohne nennenswerte Verwirbelungen und mit besonders geringem Reibungswiderstand. Es liegt eine glatte, "geschichtete" Strömung vor. Jedoch ist die l. G. nicht unbedingt frei von Schwankungen. |
| Reynoldszahl | Die wichtigste Ähnlichkeitskennzahl für die meisten Strömungen. Man geht allgemein davon aus, dass sich bei gleicher Re-Zahl geometrisch skalierte Strömungsfelder ergeben, die dann auch gleiche Beiwerte (Auftrieb, Widerstand,...) hervorrufen. |
| Rohacell |
Hartschaumstoff der Luft- und Raumfahrt aus Polymethacrylimid mit besten Werten bei der spezifischen Druckfestigkeit und Schubfestigkeit.
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| turbulente Grenzschicht | Ungeordnete Teilchenbewegung innerhalb der Grenzschicht führt zum Austausch von Impuls in vertikaler Richtung. Dadurch entsteht ein größerer Reibungswiderstand, aber die Grenzschicht ist resistenter gegen Ablösung (siehe lam. Ablöseblase). |
| Widerstandsbeiwert | Der Kraftbeiwert der Widerstandskraft. Siehe Auftriebsbeiwert. |